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Interview mit Prof. Dr. Marcel Wainwright:

Die Entscheidung für dieses Konzept, und für INTEGRA Biohealth, war eigentlich schnell getroffen. Zum einen: Das Behandlungskonzept passt 100 % in meine Behandlungsphilosophie, bei der der Mensch ganzheitlich betrachtet und behandelt wird. Und zum anderen ist Paul Lee für mich ein sehr sympatischer, kompetenter Zahnarzt, bei dem ich weiß, dass die Zusammenarbeit Spaß macht und man sich gegenseitig auch ergänzt.

Was ist das Intralift-Verfahren?

Der Intralift ist ein minimal-invasives Verfahren, um Kieferknochen im Bereich der Kieferhöhle aufzubauen. Das herkömmliche Verfahren ist für mich zu invasiv. Der Patient wird konventionell viel länger operiert, geht durch eine längere Leidensphase nach dem Eingriff. Und ich möchte einfach, dass es dem Patienten nach den Eingriffen sehr gut geht. Das heißt, dass Schwellungen, Schmerzen und Einblutungen eigentlich ein Tabu sind. Das Intralift-Verfahren ist eine Methode, mit dem wir diese Ziele erreichen. Das spiegelt sich auch in der gesamten Chirurgie, so wie ich sie durchführe, wider. Und es passt auch in das Behandlungskonzept von INTEGRA Biohealth, dass wir unsere Patienten minimal-invasiv behandeln möchten.

Warum biologisch-ganzheitliche Zahnmedizin?

Die Motivation ist nach vielen Jahren entstanden, weil ich mich irgendwann damit beschäftigt habe, wie ich Behandlungskonzepte optimieren und wie ich sie noch biologischer machen kann. Das heißt, dass wir auf Metalle verzichten - unser Körper ist nicht dafür gemacht, sich mit Metallen auseinanderzusetzen. Das bedeutet, dass wir bestimmte Entzündungen im Kieferknochen entfernen, sogeannte NICOs, und die Patienten dann auch an ganz anderen, mundfremden Regionen behandeln können. Für den Patienten ist der Vorteil, dass er ganzheitlich behandelt wird. Gute Zähne, gesunde Zähne machen auch einen gesunden Körper aus. Deswegen ist es wichtig, dass man auch diese Dinge entsprechend angeht.

Keramik- oder Titanimplantat?

Die Vorteile der Keramikimplantate liegen für mich als Behandler klar auf der Hand. Sie sind wesentlich bio-kompatibler. Das heißt: Titan funktioniert - aber nicht bei jedem Patienten. Die Anzahl der Patienten, die auf Titan sensibel reagieren, steigt. Das Zahnfleisch legt sich an einem Zirkon-Implantat viel besser an als an einem Titanimplantat. Die physikalischen Eigenschaften, die wir bei Metallen haben, bspw. Korrosion oder Galvanismus, fallen beim Zirkonoxid komplett weg. Es wird vom Körper viel eher toleriert als Titan. Mittlerweile bestätigen viele Langzeitergebnisse zur Haltbarkeit und der Integration dieses Stoffes, dass es hier keinen Unterschied zu Titan gibt.

Neben der Schweiz arbeiten Sie nun auch in Luxemburg. Was gefällt Ihnen an Luxemburg besonders?

Ich bin erst mal ein Fan von kleineren Ländern, die aber sehr schön und sehr modern aufgestellt sind. Ich fahre auch gerne Motorrad und werde mit Sicherheit auch mal mit dem Motorrad hierhin fahren. Luxemburg ist für mich ein sehr weltoffenes, sehr dynamisches Land und durch die Nähe zum Rheinland, wo ich wohne, gut für mich erreichbar.

Motrorradfahren, Kitesurfen, Judo - was fasziniert Sie an diesen Hobbies?

Ich habe über 25 Jahre aktiv Judo gemacht - 20 Jahre davon Leistungssport. Ich mag die Herausforderung. Mir selber Disziplin abzuverlangen und mir Ziele zu setzen, das gefällt mir. Ich bin, glaube ich, ein relativ ehrgeiziger Mensch. Das Kitesurfen, der Wassersport, gibt mir eine sehr gute Balance, weil ich mich dabei nur mit den Elementen, mit Wind und Wasser, auseinandersetze - ich bin totaler Wassermensch. So kann ich gut abschalten. Ich mag einfach dieses Gefühl. Motorradfahren ist für mich auch eine Möglichkeit, komplett abzuschalten. Das macht Spaß! Hier gibt's fantastisch schöne Strecken und dann einfach nur dieses Erlebnis auf dem Motorrad. Kein Telefon, kein Computer.

Das sind alles Dinge, die mich erholen lassen und bei denen ich Energie tanken kann und ein sehr gutes Gleichgewicht zu meinem doch anspruchsvollen Job schaffen kann.

Was wünschen Sie sich für Ihre berufliche Zukunft bei INTEGRA?

In beruflicher Hinsicht wünsche ich mir für die nächsten Wochen und Monate, dass wir uns hier "eingrooven". Ich freue mich darauf, das Team näher kennenzulernen, auf die Patienten und darauf, die Dinge wachsen zu sehen. Ich glaube, dass wir sehr schöne Synergien haben werden und freue mich einfach auf ein neues Tätigkeitsfeld.