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Interview mit Prof. Dr. Nothdurft:

Herr Prof. Nothdurft, bitte stellen Sie sich inklusive Ihrer Spezialisierung kurz vor.

Nach einer langjährigen akademischen Laufbahn an deutschen Universitätskliniken in Bayern und dem Saarland bin ich seit August 2020 innerhalb  der INTEGRA Medical Group klinisch tätig. Unseren Patienten kann ich insbesondere funktionell und ästhetisch hochwertige und nachhaltige Versorgungen im Bereich meiner Spezialisierungen, nämlich der Prothetischen Zahnmedizin und der Zahnärztlichen Implantologie, anbieten.

Welche Aufgabe haben Sie an den Universitäten wahrgenommen?

Insgesamt war ich 22 Jahre an deutschen Universitätskliniken tätig. Zunächst 4 Jahre in der Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik der Ludwig-Maximilians-Universität in München und anschließend in der Klinik für Zahnärztliche Prothetik und Werkstoffkunde des Universitätsklinikums des Saarlandes. In dieser Zeit arbeitete ich intensiv in der Patientenversorgung, sowie der Forschung und Lehre. Dabei durchlief ich sämtliche Funktionsbereiche einer Universitätsklinik, einschließlich der mehrjährigen Klinikleitung.

Was muss man unter der Fachrichtung „Prothetik“ verstehen?

Zur Erläuterung der Fachrichtung „Prothetische Zahnmedizin“ möchte ich an dieser Stelle gerne die Definition der Kernkompetenz der entsprechenden Fachgesellschaft DGPro (Deutsche Gesellschaft für Prothetische Zahnmedizin und Biomateralien e.V.) zitieren:

Zahnärztliche Prothetik ist ein medizinisches Fachgebiet, das sich schwerpunktmäßig mit der klinischen Betreuung und der oralen Rehabilitation bei fehlenden Zähnen oder ausgeprägter Zahnhartsubstanzschädigung befasst. Es schließt alle damit zusammenhängenden biologischen, funktionellen, psycho-sozialen, materialkundlichen und technologischen Aspekte ein.“

Unser Fach deckt dabei - in enger interdisziplinärer Kooperation - auch die synoptische Behandlungsplanung und Fragen langfristiger Betreuungsstrategien ab. Der Zahnärztlichen Prothetik kommt damit eine hohe Verantwortung auf der individuellen Patientenebene und der Populationsebene zu.

Im Vordergrund steht ein patientenorientierter präventiver, auf Gesundheitsnutzen ausgerichteter Ansatz.

Dieser wird ganzheitlich verstanden, zielt auf den Erhalt oraler Strukturen ab und bezieht die mundgesundheitsbezogene Lebensqualität ausdrücklich ein.“

Inwiefern unterscheidet sich die INTEGRA zu manch anderen Praxen im Bereich Prothetik?

In der INTEGRA Medical Group wurde ein durchdachtes und ganzheitlich ausgerichtetes Gesamtbehandlungskonzept für unsere Patienten etabliert. Dieses kann ich mit meinem Schwerpunkt prothetischer Gesamtversorgungen hervorragend ergänzen. Da ich mich viele Jahre wissenschaftlich und klinisch intensiv mit keramischen zahnärztlichen Werkstoffen auseinandergesetzt habe, kommt es mir sehr entgegen, dass die hier praktizierten Versorgungsstrategien meinen metallreduzierten oder sogar, wenn sinnvoll möglich, metallfreien Behandlungsansatz unterstützen.

Insbesondere die Möglichkeit in der Patientenversorgung weiterhin qualitativ auf Universitätsstandard arbeiten zu können war ein maßgeblicher Faktor für meine Entscheidung, mich dem INTEGRA Team anzuschliessen.

Was gefällt Ihnen besonders an Luxemburg?

Das Land hat vielfältige landschaftliche und kulturelle Reize zu bieten. Zudem kommen in Luxemburg sehr viele Nationalitäten zusammen. Der europäische Gedanke ist überall zu spüren und trotzdem, zumindest ist das meine Empfindung, haben es die Menschen verstanden den unverwechselbaren landestypischen Charakter zu erhalten.