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Interview mit Frau Dr. Ute Trost:

Frau Dr. Trost, was ist Ihre ganz persönliche Motivation, biologisch ganzheitliche Zahnmedizin zu praktizieren?

Seit über 25 Jahren bin ich in der Zahnheilkunde tätig, davor habe ich eine Ausbildung zur Krankenschwester absolviert. Man könnte sagen, meine Wurzeln liegen in der Schulmedizin. So habe ich sehr viel gesehen und viele Erfahrungen gesammelt. Heute weiß ich, dass Körper, Seele und Geist zusammengehören, wechselseitig aufeinander einwirken und nicht getrennt voneinander betrachtet werden dürfen. Dieser ganzheitliche Blick auf den Menschen ist es, was mich fasziniert. Denn dies ermöglicht uns, die tatsächlich hinter Beschwerden sich verbergenden Erkrankungen zu diagnostizieren und die Ursachen anzugehen. Dabei sind für mich die fundierten Erkenntnisse der Schulmedizin ebenso bedeutend wie alternative, oft schonendere Methoden, die den Menschen als Ganzes betrachten.

Aus welchen Gründen haben Sie sich für INTEGRA entschieden? Was macht das INTEGRA Konzept für Sie so besonders?

Was es für mich so besonders macht, steckt eigentlich schon im Namen. Denn das Konzept „integriert“ die verschiedensten Disziplinen. So können wir im Team sicherstellen, den Menschen in allen Facetten, ganzheitlich zu betrachten und zu behandeln. Es ist einfach das Konzept, welches ich mir für meine eigene Behandlung wünschen würde.

Stimmt es, dass Sie luxemburgisch sprechen? Welche Sprachen sprechen Sie noch?

Naja, das stimmt so halb. Denn ich komme aus der Eifel und spreche natürlich Eifler Platt – und das ist wiederum der luxemburgischen Sprache sehr ähnlich. Ich verstehe also alles und kann auch das ein oder andere Wort sprechen. Und jeden Tag lerne ich dazu! Englisch versteht sich ja fast von selbst. Mein Französisch ist sicher nicht perfekt, aber auch das wird immer noch „un peu mieux“.


Sie machen ja gerade einen Master-Studiengang in Kieferorthopädie –warum gerade dieser fachliche Schwerpunkt und was fasziniert Sie daran?

2002 habe ich ein Curriculum Kieferorthopädie bei der amerikanischen Gesellschaft Progressiv Orthodontic Seminars (POS) gemacht, arbeite seitdem kieferorthopädisch.
Für mich macht die Kieferorthopädie das ganzheitliche Spektrum komplett, denn die KFO eröffnet noch einen ganz anderen Blick auf die Zahngesundheit. Wenn man bedenkt, dass Zahnfehlstellungen sehr viel erzählen über einen Menschen – seine ganz individuelle Entwicklung , Angewohnheiten wie Daumenlutschen, Lippenbeißen und vieles mehr bereits in der Kindheit und über die Jahre hinweg Einfluss nehmen auf die Zahnstellung und auch genetische Dispositionen zu beachten sind, nutzen wir genau diese Erkenntnis und können Einfluss darauf nehmen. Wenn wir die Ursachen kennen, können wir gezielt agieren – was es auch sein mag. Nicht nur kieferorthopädisch, sondern ganzheitlich.

Was macht aus Ihrer Sicht die ganzheitliche Zahnmedizin insbesondere für kleine Patienten so sinn- und wertvoll?

Die ganzheitliche Zahnmedizin bietet die Möglichkeit, die Zahngesundheit schon der Kleinsten schonend und behutsam zu begleiten. Mit dem ganzheitlichen Blick auf die Kinder lässt sich die Entwicklung von Zähnen und Kiefer frühzeitig in die richtige, mundgesunde Richtung lenken. Und damit auch spätere Korrekturen oder Eingriffe vorbeugen.

Welche Empfehlung möchten Sie Eltern als erfahrene Zahnmedizinerin, Kieferorthopädin und auch selbst Mutter geben?

Besonders wichtig ist es aus meiner Sicht, alle möglichen Risiken einer Kariesinfektion zu vermeiden. Also, beim Füttern des Babys nicht den Löffel zwischendurch abschlecken, den auf den Boden gefallenen Schnuller nicht kurz mal in den Mund nehmen und Zucker weitestgehend vermeiden. Denn heute wissen wir, dass Kinder, die in den ersten vier Lebensjahren frei von Karies sind, auch in der Zeit danach ein geringeres Anfälligkeitsrisiko aufweisen. Schon ab den ersten Zähnchen empfiehlt sich bei uns vorbeizuschauen. Denn so haben wir von Anfang an die Entwicklung im Blick. Mit 2 bzw. 3 Jahren schauen wir auf die bis dahin kompletten Milchzähnchen, zwischen 5 und 6 Jahren haben wir die ersten bleibenden Zähne im Blick und später können wir mit 8 und 9 Jahren bzw. dann zwischen 10 und 13 Jahren bei Fehlstellungen das Wachstum der Kinder nutzen, um schonend zu korrigieren.

Zum Schluss noch eine Frage: Was gefällt Ihnen besonders an Luxemburg?

Da gibt es sehr vieles, das mir gefällt. Luxemburg ist ein bisschen wie meine Heimat, die Eifel. Eine wunderschöne Landschaft umgibt die Stadt, die mir das Gefühl gibt in einer Metropole zu sein. Luxemburg vereint einfach beides und das lässt mich hier sehr wohlfühlen.